Die Vermittlungsstellen sind teilweise ohnehin schon ausgelagert in "Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM)".
http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Su ... ultiplexer
Die brauchen eine breitbandige Verbindung (Glasfaser) mit den Telefonämtern und natürlich Strom zur Versorgung der eigenen Geräte.
Dahinter kommt die Anschlussleitung zum Teilnehmer. Die darf als Kupferleitung ca. 5 km sein, um mit Internet versorgt zu sein. Bei dieser Länge hast du aber erst DSL-1000, d.h. 1000 oder 384 kBits/s. Das reicht nicht für VOIP, da 3000 verlangt werden. Die maximale Anschlusslänge zwischen Outdoor-DSLAM und Teilnehmer kenne ich nicht. Sie muss jedenfalls deutlich unter 5 km liegen, schätzungsweise vielleicht 2 km.
Jedenfalls sind da allerhand Investitionen zu machen, die sich in kleinen Ortschaften für die Telekom nicht rentieren, wenn es nicht vom Staat subventioniert wird.
Kabel-DSL, Kein Upstream mehr nach Zimmerwechsel
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Bitte gib bei der Erstellung eines Threads im Feld „Präfix“ an, ob du Kunde von Vodafone Kabel Deutschland („[VFKD]“), von Vodafone West („[VF West]“), von eazy („[eazy]“) oder von O2 über Kabel („[O2]“) bist.
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Re: Kabel-DSL, Kein Upstream mehr nach Zimmerwechsel
Ist jetzt zwar schon ziemlich OT, aber dennoch der Hinweis:Fabian hat geschrieben:Die Vermittlungsstellen sind teilweise ohnehin schon ausgelagert in "Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM)".
http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Su ... ultiplexer
Die brauchen eine breitbandige Verbindung (Glasfaser) mit den Telefonämtern und natürlich Strom zur Versorgung der eigenen Geräte.
Dahinter kommt die Anschlussleitung zum Teilnehmer. Die darf als Kupferleitung ca. 5 km sein, um mit Internet versorgt zu sein. Bei dieser Länge hast du aber erst DSL-1000, d.h. 1000 oder 384 kBits/s. Das reicht nicht für VOIP, da 3000 verlangt werden. Die maximale Anschlusslänge zwischen Outdoor-DSLAM und Teilnehmer kenne ich nicht. Sie muss jedenfalls deutlich unter 5 km liegen, schätzungsweise vielleicht 2 km.
Jedenfalls sind da allerhand Investitionen zu machen, die sich in kleinen Ortschaften für die Telekom nicht rentieren, wenn es nicht vom Staat subventioniert wird.
Du darfst LTE nicht vergessen.
Wie auch immer, Festnetztelefonie in der klassischen Form ist ein Auslaufmodell!
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Re: Kabel-DSL, Kein Upstream mehr nach Zimmerwechsel
LTE habe ich nicht vergessen.guenter24 hat geschrieben:Fabian hat geschrieben: Du darfst LTE nicht vergessen.
Wie auch immer, Festnetztelefonie in der klassischen Form ist ein Auslaufmodell!
"Bitte beachten Sie: Mit den folgenden Produkten ist die Nutzung
des IP-basierten Telekom Anschlusses nicht möglich:
Call & Surf via Funk"
https://www.telekom-profis.de/media/IP_ ... chluss.pdf
VOIP wird sich sicherlich langfristig durchsetzen. Ich wäre froh, wenn sie in dem Ort, wo ich wohne, von der Telekom verfügbar wäre. Hier gibt es aber keinen DSLAM.
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Re: Kabel-DSL, Kein Upstream mehr nach Zimmerwechsel
Ein kleines Update ... ein freundlicher Mitarbeiter von KDG teilte mir am Telefon mit, dass ihm nicht bekannt sei dass Techniker einfach rumkommen würden um Verbindungswerte zu optimieren. Ich werde das Modem nun vorerst im Schlafzimmer anschließen - dort funktioniert es ja scheinbar erstmal zuverlässig, auch wenn die Werte eher schlecht sind.
Ansonsten gab es noch die Aussage dass bei der Ersteinrichtung nur ein Anschluss eingerichtet werden kann und alle anderen Dosen neu eingepegelt werden müssten und das dann auch Kosten seitens des Kunden verursachen würde.
Alles nicht so richtig zufriedenstellend aber ich hab auch irgendwie keinen Nerv mehr mich mit dem Mist auseinanderzusetzen...
Ansonsten gab es noch die Aussage dass bei der Ersteinrichtung nur ein Anschluss eingerichtet werden kann und alle anderen Dosen neu eingepegelt werden müssten und das dann auch Kosten seitens des Kunden verursachen würde.
Alles nicht so richtig zufriedenstellend aber ich hab auch irgendwie keinen Nerv mehr mich mit dem Mist auseinanderzusetzen...