Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber Kabel BW plant den Aufbau einer eigenen Plattform, um beispielsweise Video on Demand (Film auf Abruf) anbieten zu können. Dies bestätigte Unternehmenssprecher Axel Dürr auf Nachfrage von Digitalmagazin.
Na dann mal gute Nacht in BW. Netzausbautermine dürfen nicht mehr angegeben werden, sonst darf man an KBW eine Geldstrafe zahlen, Videoguard als Verschlüsselungssystem gegenüber Premiere und Nagravision.
Die werden sicher noch einiges zu hören bekommen. Alle die schon digital empfangen müssten sich dann neue Boxen kaufen, denn die heute benutzten haben entweder kein Verschlüsselungssystem oder Betacrypt/Nagravision.
Wenn die das also wirklich durchführen, kann man Kabel BW schon mal zur Pleite gratulieren. Eine inkompatible Verschlüsselung zu wählen, ist der größte Fehler den man diesbezuglich machen kann.
twen-fm hat geschrieben:Wäre ja nicht das erste mal hier in Deutschland...das jemand versucht ein Monopol aufzubauen...
Jo. Aber das pikante daran, wenn man wirklich NDS/Videoguard nimmt, dann gibt es da wirklich eine unheimliche Parallele zu entavio.
entavio nur mit entavio-Boxen, bisherige Boxen können weggeschmissen werden <=> Kabel BW-Bouquets nur mit Kabel BW-Boxen, bisherige Boxen können weggeschmissen werden
Naja, ich schau mir das bequem aus meinem Sessel hier im KDG-Land an
Würde KDG sich auf Videoguard einlassen, würde es viele Kündigungen hageln, schließlich sind die Boxen ja fast alle Nagra/Betacrypt. Aber KDG ist ja schon weiter und verschlüsselt das Angebot seit Jahr und Tag.
Kabel BW wird jetzt jedoch auch die Privatsender verschlüsseln. Da sollte man zumindestens Nagra nutzen. Denn Videoguard ist der größte Fehler, den man in einer laufenden Digitalisierung machen kann. Das muss man dann von Anfang an so machen und nicht erst, wenn schon 1/5 der Kunden digital guckt.